Ausbildung

Wir bilden jedes Jahr beginnend im August in folgenden Berufen aus:


Bootsbauer (Fachrichtung: Neu, Aus und Umbau) (m/w/d)

Das Berufsbild des Bootsbauers ist sehr umfangreich. Ein Bootsbauer vereint im Prinzip anteilig die Grundlagen eines Tischlers, eines Schlossers und eines Verfahrensmechanikers in seiner Ausbildung.

Die Ausbildung beginnt mit dem Erlernen der Grundlagen der GFK Verarbeitung in der Kunststoffabteilung. Darauf aufbauend wird in der Bootsmontage der Zusammenbau des Bootes erlernt. Dabei erstreckt sich der Ausbildungsinhalt bis in die Technikbereiche der Ruder- und Motorenanlage.

Aus dem Metallbaubereichen werden Grundlagen der Metallverarbeitung und des Schweißens vermittelt, die für die Herstellung von metallischen Anbauteilen an Booten erforderlich sind.

Am Ende der Lehrzeit erlernen die Auszubildenen in der Formenbauabteilung die traditionelle Holzbearbeitung.

Der Bootsbau ist ein sehr umfangreiches Betätigungsfeld, der insbesondere engagierten Auszubildenen die Ihre Pflichtaufgaben (z.B. Berichtsheft und Fachberichte) ohne erhöhten Betreuungsaufwand erfüllen, die Möglichkeit gibt, die Ausbildungszeit für die Vermittlung zusätzlichem Wissen und Handfertigkeiten zu nutzen.

Der Berufsschulunterricht findet als Blockunterricht an der Berufsschule in Brake statt. Hier wird insbesondere auch der klassische Holzbootsbau in Theorie und Praxis unterrichtet.

Gute Informationen zur Ausbildung zeigt die Internetseite der Berufsschule (BBS) Brake.

Nach einer Bootsbauausbildung besteht die Möglichkeit sich zum Bootsbaumeister weiterzubilden. Ebenfalls haben einige gelernte Bootsbauer nach Ihrer Ausbildung ein Studium zum Schiffbauingenieur absolviert und Schlüsselpositionen im Unternehmen eingenommen.



Metallbauer (Fachrichtung: Konstruktionstechnik) (m/w/d)

Die Ausbildung zum Metallbauerwerden im Betrieb wird über die geforderten Ausbildungsinhalte hinaus sehr gut abdeckt. Traditionell beginnt die Ausbildung mit dem Erlernen der grundlegenden Metallbearbeitung (Bohren, Gewindeschneiden, Trennen, Feilen). Darauf aufbauend erlernt man die gängigen unterschiedlichen Schweißverfahren, wie MAG, WIG, MIG und Elektrodenschweißen. Je nach Lernfortschritt, Reife und Motivation des Auszubildenen erhält dieser immer mehr Möglichkeiten sein erlerntes Wissen eigenständig umzusetzen. In den letzten Monaten der Ausbildung erlernt der Auszubildenen das Drehen an einer konventionellen Drehbank.

Ergänzend wird die Metallbauerausbildung durch die Lehrgänge (z.B. Grundlagen der Metallbearbeitung, Schutzgasschweißen) der Handwerkskammer.

Die Ausbildung zum Metallbauer dauert 3,5 Jahre. Der Berufsschulunterricht erfolgt in Stade.